Q&A zur Verteilung

Haben Sie Fragen rund um das Thema Herstellerverteilung? Auf dieser Seite haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Verteilung zusammengestellt.

Fragen zur Verteilung beantwortet Ihnen gern unser Support unter +49 30 48483-650 oder per E-Mail an label@gvl.de.

Stand: 27.10.2017

Im Oktober 2017 findet die Erstverteilung für Tonträgerhersteller statt, deren Produktionen im Verteilungsjahr 2016 genutzt wurden.

Neben einer Nutzung Ihres Repertoires gibt es zwei Hauptvoraussetzungen, um an der Erstverteilung 2016 teilnehmen zu können: 

1. Sie haben Ihr Repertoire bis zum 05.10.2017 auf label.gvl hochgeladen bzw. über eine von der GVL vorgegebene Schnittstelle bereitgestellt. 

2. Ihre Tracks waren bis zum 05.10.2017 konfliktfrei. 

Sind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, erhalten Sie im Normalfall eine Ausschüttung. In Einzelfällen können jedoch noch andere Gründe einer Auszahlung im Wege stehen. Bei Fragen zu Ihrer Auszahlung wenden Sie sich an bitte per E-Mail an label@gvl.de oder telefonisch an +49 30 48483-650.

Für bisher nicht erfolgte Meldungen und Konfliktlösungen gehen Ihnen keine Vergütungen verloren! Bereits im Dezember 2017 gibt es eine Folgeverteilung, in der alle weiteren Meldungen und nachträglich konfliktbefreite Aufnahmen für Nutzungen aus 2016 und die Ausschüttung berücksichtigt werden können.

Bitte beachten Sie: Die GVL kann erst nach Auflösung des Konflikts betroffene Aufnahmen für eine Verteilung berücksichtigen. Konflikte und wie Sie diese lösen können, finden Sie auf label.gvl unter „Claim Dispute Handler“.

Es gibt zwei Arten von Konflikten: Fremd- und Eigenkonflikte. Fremdkonflikte bezüglich der Rechteinhaberschaft eines Tracks (Original-Aufnahme) können Sie nur mit anderen Rechteinhabern haben. Eigenkonflikte haben Sie im Gegensatz dazu mit sich selbst. Sie entstehen durch unterschiedliche Angaben, die Sie u.a. zur Rechteinhaberschaft für einen Track (Original- Aufnahme) gemacht haben (z.B. durch den Upload mehrerer unterschiedlicher Informationen zu einem Track). Bitte beachten Sie, dass die GVL präzise Trackdaten - also Daten zu spezifischen Original-Aufnahmen benötigt – und dass im Unterschied dazu nicht Daten von Releases (Veröffentlichungen) als Grundlage dienen: So gibt es beispielsweise mehrere Releases eines identischen Original-Tracks.

Sie können noch bis 2019 Ihre Produktionen auf label.gvl melden und Konflikte klären, um dafür in einer der Folgeverteilungen für das Verteilungsjahr 2016 Vergütungen zu erhalten. Über die genauen Meldefristen informieren wir Sie noch einmal gesondert.

Die Schlussverteilung für das Verteilungsjahr 2016 findet – wie auch bei den GVL-Künstlern – 2020 statt.

Der Detailreport steht Ihnen zum Download in label.gvl unter „Sendeminuten-Abrechnung“ zur Verfügung. Hier finden Sie zwei Reports. Zum einen den Übersichtsreport als PDF, der neben den vergüteten Aufnahmen mit ihren Gesamt-Sendeminuten die Aufteilung Ihrer Verteilerlöse auf die verschiedenen Rechtekategorien ausgibt. Zum anderen einen detaillierten Excel-Report, der neben anderen Detailinformationen die Aufsplittung der Sendeminuten je Aufnahme auf die ausgewerteten Sender enthält. Den PDF-Report können wir Ihnen gerne auch per E-Mail zukommen lassen. Senden Sie hierzu bitte eine kurze E-Mail an label@gvl.de (bitte unter Nennung Ihrer GVL-ID).

Bisher wurde per Labelcode vergütet. Ab 2016 findet eine trackbasierte Abrechnung statt, die eine eindeutige Zuordnung der Rechtinhaberschaften und somit eine genaue Zuordnung der angefallenen Nutzungen an einem Track ermöglicht. Im Detailreport auf label.gvl können Sie sehen, für welchen Track Sie welche Vergütung erhalten haben.

Die Verteilung der Videocliperlöse ist für das 1. Quartal 2018 vorgesehen.

Diese Umstellung ist notwendig, um gesetzlichen Anforderungen Rechnung zu tragen und gleichzeitig internationale Kompatibilität herzustellen.

Durch das neue Abrechnungssystem erhalten Sie für alle ab dem 2. Januar 2017 erhaltenen Vergütungen und für die Nutzungen Ihrer Aufnahmen eine trackgenaue Abrechnung. Bei der noch bis zum 1. Januar 2017 gültigen labelcodebasierten Abrechnung wurden dagegen erhaltene Vergütungen pro Label zusammengefasst.

Sie erhalten die Vergütungen erstmalig jeweils innerhalb von 9 Monaten nach dem Nutzungsjahr. Die Meldefrist - also die Zeit, die Sie für Ihre Meldungen und die Rechteklärung haben - endet jeweils 3 Jahre nach Ende des entsprechenden Geschäftsjahres.